Ein Projekttag, der in Erinnerung bleibt

Der Projekttag am 09.03.2026 war für den 8. Jahrgang ein besonderes Ereignis. Nach der ersten Pause begann die Präsentation in der Aula der Oberschule Findorff. Alle Schülerinnen und Schüler gingen dorthin, um ihre vorbereiteten Projekte vorzustellen, während die 7. Klassen vorbeikamen, um sich die verschiedenen Arbeiten anzuschauen und sich einen Eindruck zu verschaffen.

Schon beim Betreten der Aula fiel auf, wie viel Mühe und Zeit in die Projekte gesteckt worden war. Überall standen Tische mit Modellen, Plakaten und Materialien, und jede Gruppe war bereit ihr Thema zu erklären. Die Besucher konnten sich frei bewegen, stehen bleiben, Fragen stellen und direkt mit den Gruppen ins Gespräch kommen, was eine offene und angenehme Atmosphäre geschaffen hat.

Unsere Gruppe beschäftigte sich mit der Kultur der Native Americans und legte den Schwerpunkt auf das Tipi. Dabei handelt es sich um ein Zelt aus Holzstangen und Stoff oder Tierhaut, das früher von vielen indigenen Völkern genutzt wurde. Besonders praktisch ist, dass es schnell auf- und abgebaut werden kann, was für ein bewegliches Leben wichtig war. Außerdem gibt es oben eine Öffnung, damit der Rauch eines Feuers entweichen kann. Wir haben ein eigenes Modell gebaut und die Umgebung mit Naturmaterialien gestaltet, um die Lebensweise anschaulich darzustellen. Während der Präsentation erklärten wir die wichtigsten Punkte und gingen bei Interesse auch näher auf Fragen ein.

Neben unserem Projekt gab es viele weitere interessante und kreative Ideen. Eine Gruppe beschäftigte sich mit Kriminalität in Städten und präsentierte ein detailliertes Modell mit Polizei, Gebäuden und verschiedenen Szenen. Andere stellten die Tierwelt Nordamerikas vor und zeigten mit Figuren und Karten, wo verschiedene Tiere leben. Auch das Thema „Highschool in den USA“ wurde vorgestellt, mit einem Modell eines Schulbusses und Bildern aus amerikanischen Schulen. Zusätzlich gab es Projekte über Landschaften mit Flüssen, Bergen und Vulkanen sowie ein Dorfmodell mit vielen kleinen Details.

Die Besucher hörten aufmerksam zu, stellten Fragen und schauten sich alles genau an. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Projekte waren und wie viel Mühe sich alle gegeben hatten.

Wir haben uns seit Beginn des Schuljahres regelmäßig auf diesen Tag vorbereitet. Dadurch konnten wir unser Thema gut verstehen und sicher präsentieren. „Ich habe viel über die Native Americans gelernt und mich auch zu Hause weiter mit dem Thema beschäftigt“, sagte Zaid.

Am Ende hielt Herr Bosch eine kurze Abschlussrede und bedankte sich bei allen Beteiligten. Danach war der Projekttag vorbei. Insgesamt war der Tag sehr interessant und hat Spaß gemacht. Auch wenn es manchmal nicht einfach war, gute Informationen zu finden, hat sich die Arbeit gelohnt.

von Zaid und Riquelme (8a)