Neue Graffitis für die Oberschule Findorff

Nachdem ein Graffiti am Eingang der Oberschule Findorff bei den Parkplätzen durch Vandalismus zerstört worden ist, sind dort am Montag zwei neue Graffitis entstanden. Schülerinnen und Schüler der E-Phase entwickelten dafür eigene Entwürfe und setzten diese gemeinsam um.

Das erste Motiv greift die Geschichte von Sisyphos aus der griechischen Mythologie auf: Eine Frau schiebt eine Weltkugel einen Berg hinauf. Das Bild steht für den andauernden und schwierigen Weg zur Gleichberechtigung von Frauen. Das zweite Graffiti zeigt eine Frau mit einer LGBTQ+-Flagge und setzt ein Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und ein respektvolles Miteinander.

Unterstützt wurde das Projekt vom Graffiti-Künstler Nils Freye. Sein Ansatz: Die Ideen kommen von den Schülerinnen und Schülern selbst. Er begleitet den Gestaltungsprozess, gibt Tipps und unterstützt bei der Umsetzung, ohne die Entwürfe vorzugeben. So sind zwei Graffitis entstanden, die die Handschrift der Schülerinnen und Schüler tragen.

Ein herzliches Dankeschön an Lara Dreher, Joshua Holstein, Jan Homann und Elian Braga für ihren Einsatz und ihre Kreativität. Die beiden Graffitis verschönern nicht nur den Eingangsbereich der Schule, sondern setzen auch sichtbare Impulse für Gleichberechtigung, Vielfalt und Toleranz.

Die folgenden Bilder zeigen den Entstehungsprozess der beiden Graffitis.

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