Leitbild der GyO

Leitbild der Gymnasialen Oberstufe

Anspruch: Wir verlangen viel, geben aber jedem eine Chance.

In unserer Gymnasialen Oberstufe setzen wir ein Konzept des Forderns und Fördern fort. So fordern wir höchstmögliche Leistung und selbstmotiviertes Engagement, bieten unseren Schüler*innen aber auch individuelle Förderung bei schulischen und persönlichen Problemen. Wir ermutigen unsere Schüler*innen zur Teilnahme an fachlichen Wettbewerben. Wir informieren unsere Schüler*innen über mögliche Stipendien. Zudem gibt es in der Einführungsphase für Interessierte spezifischen Förderunterricht in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik.

Zusätzlich zum Unterrichtsangebot konnten wir, u. a. gemeinsam mit außerschulischen Partnern, zahlreiche Projekte und Beteiligungen unserer Schüler*innen realisieren, insbesondere um die Profilbildung zu stärken, außerschulisches Lernen zu ermöglichen und um die Potenziale unserer Schüler*innen auszuschöpfen. Einige Beispiele:

  •     „Stadtforscherprojekt” in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften an der Universität Bremen (regelmäßige Teilnahme aller Profile in der Einführungsphase),
  •      „Greening with Goethe“ (internationales Projekt des C-Profils in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut),
  •      „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ initiiert von der Körber Stiftung (mehrfach sehr erfolgreiche Teilnahme),
  •      „Bundeswettbewerb Mathematik (mehrfach sehr erfolgreiche Teilnahme),
  •      „Jugend forscht“ (mehrfach erfolgreiche Teilnahme),
  •      Lyrik- und Literaturwerkstätten zu diversen Themen in Kooperation mit den Makemedia Studios des Zentrums für Medien.

Bislang wurden zudem regelmäßig einige unserer Abiturienten als „Bremens Beste“ von der Senatorin für Bildung im Rathaus geehrt.

Betreuung: Wir unterstützen unsere Schüler*innen in jeder Situation des Schulalltages.

Wir möchten, dass unsere Schüler*innen sich an unserer Schule wohlfühlen, weil dies eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Lernen ist. Wenn es kleine oder größere Probleme geben sollte, helfen andere Schülervertreter*innen, Tutorinnen und Tutoren, Fachlehrer+innen, die Oberstufenkoordinatorin, die Oberstufenleiterin und Sozialpädagogen gerne.

Beratung: Wir sorgen dafür, dass unsere Schüler*innen für die Wahl ihrer weiteren Laufbahn nach dem Abitur gut vorbereitet sind.

Uns ist es wichtig, dass unsere Schüler*innen Studien- und Berufsperspektiven entwickeln. Deshalb absolvieren unsere Schüler*innen in der Einführungsphase ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Außerdem laden wir regelmäßig externe Experten ein, die unsere Schüler*innen über Wege nach dem Abitur informieren und beraten, bspw. Vertreter*innen des Vereins arbeiterkind.de. Regelmäßig bietet eine Beraterin der Agentur für Arbeit im Bereich der Berufs- und Studienorientierung Vorträge in den Kursen und individuelle Sprechzeiten an. Zudem nehmen unsere Schüler*innen im ersten Jahr der Qualifikationsphase verbindlich an der Vocatium-Messe sowie am Studieninformationstag der Uni Bremen teil.

Verantwortung: Wir legen Wert darauf, unsere Schüler*innen nach dem Abitur als eigenständige, verantwortungsbewusste, aber auch kritische Menschen zu entlassen.

In der Oberstufe gewinnt die Eigenverantwortung der Schüler*innen naturgemäß ein immer größeres Gewicht. Dementsprechend übernehmen unsere Schüler*innen im Verlauf der Oberstufenzeit mehr und mehr Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess. Durch Projektarbeit und andere geeignete Unterrichtsformen werden die Eigenaktivität und das eigenständige Lernen gefördert. Außerdem bieten sich immer wieder Gelegenheiten für Mitbestimmung bei der Auswahl von Themen und / oder Arbeitsformen des Unterrichts sowie bei außerunterrichtlichen Vorhaben. In unserer Gymnasialen Oberstufe können Schüler*innen erproben, Verantwortung für andere zu übernehmen. Beispielsweise durch

  •       die Mitarbeit im „Lernbüro“ jüngere Schüler*innen beim Lernen zu unterstützen.
  •       die Tätigkeit als Tandempartner/in in der Vorbereitungsklasse zugewanderten Schüler*innen beim Erlernen der deutschen Sprache und den schulischen Anforderungen zu helfen.
  •       die Übernahme von Ämtern als Kurs-, Jahrgangs- und/oder Schulsprecher/in die schulische Entwicklung aktiv mitzubestimmen und zu gestalten.

Projektarbeit: Wir fördern Schlüsselqualifikationen und bereiten optimal auf die Projektprüfung vor.

Ein Schwerpunkt unseres Unterrichtskonzeptes findet sich auch in unserer Oberstufe wieder: die Projektarbeit. Bereits in der Einführungsphase arbeiten unsere Schüler*innen in kleinen Gruppen an Probeprojekten, um auf die prüfungsrelevante Projektarbeit in der Qualifikationsphase vorbereitet zu sein. Im Mittelpunkt stehen dabei die selbstständige Themenfindung, Schwerpunktsetzung und Erarbeitung, das betrifft die Planung der einzelnen Arbeitsschritte, die Umsetzung und vor allem die Präsentation der Ergebnisse.

Zusätzlich gibt es immer wieder weitere fachspezifische und fächerübergreifende Projekte, sei es schulintern oder wettbewerbsgebunden. Damit ermöglichen wir unseren Schüler*innen Erfolge, z. B. im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, bei „Jugend forscht" und / oder anderen Wettbewerben.

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Schulleben: Lernen findet bei uns in und außerhalb der Schule statt.

Wir unterstützen unsere Schüler*innen dabei, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Dies kann in einem individuellen, soll aber auch in einem gemeinschaftlichen Prozess erfolgen. Um schulische Gemeinschaft zu erleben, bieten wir in der Einführungsphase eine Kennenlernfahrt für den gesamten Jahrgang an. Im ersten Jahr der Qualifikationsphase findet eine Studienfahrt passend zum Profil statt. Außerdem gibt es alljährlich die Möglichkeit, an einer Oberstufenskifahrt teilzunehmen. Gelegentlich werden auch für Fremd-sprachenlerner/innen weitere Fahrten, wie bspw. eine Parisfahrt, angeboten. Weitere außerunterrichtliche Vorhaben und Exkursionen, wie bspw. Lesungen, Theater- und Kinobesuche, Ausstellungen, Unternehmen, aber auch sportliche Aktivitäten etc, sind selbstverständlicher Bestandteil des Schullebens.

Persönlichkeit und Gemeinschaft leben

Wir haben ein faires, tolerantes und aufgeschlossenes Schulklima. Wir messen der umfassenden Entwicklung der Persönlichkeit hohen Wert bei; unsere Schüler*innen sollen Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Weltoffenheit entwickeln.

Unsere Schule ist Mitglied im Netzwerk „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“. Wir fördern Toleranz, Wertschätzung und Respekt als Grundlage des täglichen Miteinanders. Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft, die uns in ihrer Vielfalt Chancen bietet. Die Verschiedenheit bereichert unser Schulleben. Gegenseitige Achtung und Toleranz sind Teil unseres Grundverständnisses. Wir meinen, unsere Schüler*innen damit umfassend auf ihr späteres Leben vorzubereiten.